Die USA – bekannt aus Film und Fernsehen
Die USA kennt eigentlich jeder schon zum Teil von Filmen aus dem Kino oder Fernsehen. Die meisten Menschen wissen, dass eine Einreise in die USA gut vorbereitet werden muss. Je nachdem, zu welchem Zweck der Besucher in die USA einreisen möchte, unterscheiden sich die dafür nötigen Formulare und Voraussetzungen. Man sollte diese Auflagen sehr ernst nehmen, denn im Zweifelsfall verweigert der zuständige Grenzbeamte die Einreise, dann darf der Reisende den Flughafen nicht verlassen und wird postwendend auf den Weg nach Hause geschickt.
Routenplanung
Wer keine Pauschalreise buchen möchte, sollte sich von zuhause aus bereits gründlich darüber informieren, was unbedingt auf der Strecke liegen sollte. Der Wunsch, so viel wie möglich von den USA zu sehen, ist mehr als verständlich, aber man muss sich von vornherein auf ein in der zur Verfügung stehenden Zeit machbares Gebiet beschränken. In den USA ist alles ein wenig größer als hierzulande und was auf der Landkarte winzig aussieht, kann je nach Karten-Maßstab eine Strecke von mehreren 100 Kilometern sein. Wer mit dem Auto unterwegs ist, wird sicherlich nicht den ganzen Tag am Steuer verbringen wollen, sondern möchte wohl auch mehr erleben. Das schränkt die zu bewältigende Fahrtstrecke unter Umständen drastisch ein. Pro zehn Tagen Reisedauer sollte man nicht mehr als 2000 Kilometer Fahrtstrecke einrechnen. Schließlich verlängern ungeplante Umwege und gewollte Abstecher die Fahrt zusätzlich.
Erlebenswerte Städte in den USA
New York und vor allem der Stadtteil Manhattan sind auch nach 9/11 immer noch eine Reise wert und auch bei einem Aufenthalt von zwei Wochen wird in dieser großen Stadt sicherlich keine Langeweile aufkommen. Das kulturelle Angebot und die touristischen Attraktionen bieten für jeden Geschmack die passende Wahl. Die Stadt an der Ostküste eignet sich auch hervorragend als Startpunkt für eine Erkundung der USA von Küste zu Küste und einen kleinen Abstecher nach Kanada. Wer richtig viel Zeit hat, der kann als Zielort der Reise durch die USA auch Los Angeles wählen. Die Stadt an der Westküste ist das Zentrum Kaliforniens und punktet mit vielen sonnigen Tagen. Negativ ist allerdings die Erdbeben-Wahrscheinlichkeit. Dank Hollywood und der vielen dort ansässigen Filmstudios ist die Chance, dort auf einen Filmstar zu treffen, der sich unter die Angelenos, wie sich die Bewohner selbst nennen, mischt, überaus groß. Theaterfreunde zieht es vielleicht nach Chicago im Bundesstaat Illinois im mittleren Westen der USA. Houston, Texas, im mittleren Süden der USA, punktet als Universitätsstadt. Wer also in den USA studieren will, sollte Houston durchaus in Erwägung ziehen. Fast jede größere Stadt hat aber etwas ganz Besonderes zu bieten.
Eine kleine Auswahl an Natursehenswürdigkeiten
Die Rocky Mountains erstrecken sich über 4500 Kilometer von Alaska bis New-Mexiko. In dieser Gegend gibt es jede Menge Seen, schneebedeckte Berggipfel, die gegen Norden hin mit noch mehr beeindruckender Höhe aufwarten können, knapp 30 noch vorhandene Gletscher und Wald, soweit das Auge reicht. Trotz aller Besucher konnten sich die Rocky Mountains viel von ihrem ursprünglichen Charme und ihrer Wildheit erhalten. Ein Besuch auch der angrenzenden Gebiete lohnt sich auf jeden Fall. Mehr als 20 Nationalparks finden sich in der Nähe der „Rockies“. Einer ist der Yellowstone Park, der das ganze Jahr über geöffnet ist.
Dieser Park im Nordwesten der USA gilt als ältester und berühmtester Nationalpark der Welt. Mit einer Fläche von fast 9000 Quadratkilometern bietet er viel Platz zum Entdecken. Der Park verfügt über viele Gewässer und Wasserfälle sowie über Geysire und andere geologische Besonderheiten, die auf seinen vulkanischen Untergrund hinweisen. Die Tierwelt ist artenreich und hat von Elchen, Hirschen, Bisons, Grizzlys bis hin zu Forellen in den Bächen jede Menge bieten. Im Sommer trifft man auf viele Touristen im Nationalpark. Camping, Wandern, Tiere beobachten und verschiedene Sportarten sind zu jeder Jahreszeit möglich. Vor allem im Winter ist der Kontrast aus heißen Geysiren und schneebedecktem Umland sehr reizvoll. Auch die Tiere zieht es zu den warmen Stellen hin, so können sie gut beobachtet werden. Der Park darf mit dem Auto befahren werden, die Attraktionen sind zum Teil so weit voneinander entfernt, dass man zu Fuß viel zu lange brauchen würde. Den Wildtieren Vorfahrt zu gewähren ist dabei natürlich Pflicht. Selbst bei sehr zügiger Durchfahrt, ohne lange Rasten und ausgiebige Tierbeobachtungen, braucht man mindestens zwei Tage für diesen Park.
Abgesehen von vielen weiteren Parks ist auch das Death Valley, ein National-Park mitten in der Mojave-Wüste im Nordosten von Los Angeles, Kalifornien, mit seinen Strukturen aus Sand, Salz und interessanten Felsformationen und Bergen sehenswert. Der Park wurde unter anderem als Versteck des Serienmörders Charles Manson bekannt. Besucher des Death Valley sollten kein Problem mit hohen Temperaturen haben, 50 Grad sind keine Seltenheit in diesem Gebiet! Vom Death Valley aus liegt Las Vegas, die Stadt der Kasinos, in greifbarer Nähe.
Fortbewegung und Übernachtung –
Nachfolgend einige Tipps zum Thema mobil durch die USA.
Ohne Auto geht nichts
Die Fahrt von Küste zu Küste oder die Erkundung einzelner Staaten und Gebiete ist am besten mit Motorrad oder Auto zu bewältigen. Individualreisende kommen ohne Auto eigentlich nicht aus. Man kann sich die Routen und Fahrzeiten legen, wie man möchte, hier einen Abstecher in eine Stadt machen oder auch für ein paar Tage in einem Motel rasten, ansonsten werden die Highways hoffentlich das ersehnte Gefühl von Freiheit vermitteln. Da die Reise von Küste zu Küste oder durch ein Wunschgebiet durchaus viele Wochen oder Monate dauern kann, je nachdem wie beansprucht der Reisende im Alltagsleben ist, kann der Kauf eines gebrauchten Autos günstiger sein als ein Mietwagen. Eventuell anfallende Reparaturen müssen dann natürlich selbst bezahlt werden. Der Wiederverkauf des Autos am Zielort kann viel Zeit kosten, das sollte man bei der Reise-Planung berücksichtigen.
Unterwegs mit Bus und Campingwagen
Pauschalreisen mit Bahn und Bus werden vielfach angeboten. Der Nachteil davon ist, dass vor allem organisierte Busreisen durchaus kostspielig sein können: Der Reiseleiter will bezahlt werden und die angesteuerten Hotels sind meist eher gehoben und dementsprechend kostspielig. Bei Pauschalreisen müssen die individuellen Bedürfnisse und Besichtigungswünsche außerdem etwas zurückstehen. Die Busse des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs sind für Alleinreisende eine sehr günstige Möglichkeit, sich in den USA zu bewegen, wenn man bereit ist, lange Wartezeiten beim Umsteigen und die langen Fahrtzeiten in Kauf zu nehmen. Für Personen unter 21 ist das meist die einzige Möglichkeit, auf eigene Faust durch die USA zu kommen, denn sie erhalten keinen Mietwagen. Bis zu einem Alter von 25 Jahren muss mit Aufschlägen wegen eventuell mangelnder Fahrpraxis und unverantwortlichem Handeln gerechnet werden. Das kann durchaus teuer werden.
Die Übernachtung
Eine gute Alternative zu Hotels sind übrigens Campingplätze, die durchaus mit Komfort aufwarten können und dazu meist an landschaftlich reizvollen Stellen gelegen sind. Eine USA-Tour mit dem Campingwagen ist eine überlegenswerte Alternative. Wer lieber mit dem Auto fährt, kann im Kofferraum Schlafsack und Zelt mitnehmen und findet dadurch auch dann noch ein Schlafplätzchen, wenn kein Hotelzimmer mehr frei ist. Bei den Hotels sollte man übrigens ruhig einmal die Preisklassen wechseln und auch sogenannte Nostalgiehotels ausprobieren. Wer günstig mit dem Auto unterwegs ist, bringt das sicherlich noch im Budget unter.
Vom Essen und anderen alltäglichen Dingen
Die Verpflegung unterwegs ist eigentlich kein Problem. Supermärkte in den USA muss man nicht umständlich suchen, die finden sich meist an den Ausfallstraßen, in guter Gesellschaft weiterer Läden, die alles bieten, was man so braucht. Für einen längeren Aufenthalt in den USA empfiehlt es sich durchaus, sich Kundenkarten der größeren Supermärkte mit ihren großzügigen Öffnungszeiten zu besorgen, dann profitiert man von verschiedenen Rabattaktionen, die die teilweise doch empfindlich hohen Lebensmittelpreise etwas abmildern können. Der Geschmack der Lebensmittel und des Kaffees kann etwas gewöhnungsbedürftig sein. Die Amerikaner lieben es süß, sogar Cola, Fanta und Sprite sind dort noch zuckriger als hierzulande, und die Menschen dort haben offenbar auch keine Einwände gegen ungewöhnliche Farbkombinationen und das Aufpeppen der Nahrungsmittel durch chemische Zusätze. In Kontrast dazu bietet der durchschnittliche amerikanische Supermarkt allerdings auch jede Menge Produkte ohne Fett an.
Fällige Arztbesuche erledigt man besser zuhause, für Reisende kann es manchmal etwas schwer sein, einen Termin bei Arzt zu bekommen. Notfälle sind davon natürlich ausgenommen. Auch in Sachen Bezahlung im Falle eines Arztbesuches macht man sich besser vor der Abreise schlau. In Bezug auf die Hygiene muss man sich in den USA wenig Sorgen machen. Raucher sind in den USA allerdings überhaupt nicht gerne gesehen. Sofern es nicht ausdrücklich erlaubt ist, sollte man am jeweiligen Aufenthaltsort keinesfalls rauchen. Außerdem sind die Tabakpreise in den USA überaus gesalzen. Der eine oder andere wird die Gelegenheit vielleicht nutzen, um sich das Rauchen abzugewöhnen. Alkohol darf in der Öffentlichkeit keinesfalls konsumiert werden. Der Alkoholkonsum unterliegt generell strikten Verboten. Manchen Lokalen fehlt sogar die Lizenz zum Alkoholausschank, diese erlauben dann oft den Konsum selbst mitgebrachter Flaschen.