Leider wurden keine weiterführenden Begriffe gefunden.
 

Des Menschen Freud, der Tiere Leid!?

Tipps

Ganz klar, es gibt Situationen, in denen Jäger und Tierschützer als Gegner auftreten. Wenn es jedoch um Haustiere und deren Leid im Urlaub (das dann auch auf die Wildtiere "ausstrahlt"!) geht, kann man nur einer Meinung sein.

Wobei es ja ohnehin so ist, dass die Jagd heute häufig eher unter dem Aspekt des Natur- und Umweltschutzes betrieben wird und die Zeiten einer reinen Trophäenjagd längst passe sind. Nicht umsonst hatte der legendäre Naturfilmer Heinz Sielmann bereits Anfang der 90 er Jahre zwei Sendungen zum Thema Jagd gedreht ("Jagd als Naturschutz - Im Wald und im Gebirge" sowie "Jagd und Naturschutz - In Feld und Flur"), in denen der Tierfreund die (regulierende) Funktion der häufig unter "Beschuss" stehenden Jäger ausdrücklich verteidigt ....


"Für viele Haustiere bedeutet der Beginn der Ferienzeit tausendfaches Leid", erklären Tierschützer wie der Deutsche Jagdschutz Verband denn auch unisono. Viele werden von ihren überforderten Besitzern regelrecht "weggeworfen" und müssen dann - ausgesetzt -, schauen wie sie überleben. Dadurch wird das Leben von Haus- wie auch Wildtieren mit Füßen getreten, klagen die Jäger. Denn streunende Katzen und Hunde töten allein in Deutschland durchschnittlich eine Million Kaninchen und Hasen sowie über sechs Millionen Vögel.


"Doch auch zahlreiche Fische, Frösche und Eidechsen sind in Gefahr!" Weniger durch Vierbeiner, als durch exotische Schildkröten, die von Besitzern, die ihrer überdrüssig wurden, kurzerhand in Teichen und Flüssen ausgesetzt wurden. Eine "Verfälschung" unserer Natur, die den heimischen Arten immens zusetzt: "Die Anschaffung eines Haustieres sollte daher stets gut durchdacht und mit allen Konsequenzen (auch einer Urlaubsvertretung!) geplant sein."