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Blei: Das muss nicht sein!

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Es ist ein Sport mit beinahe meditativem Charakter, ein Hobby, das in und mit der Natur praktiziert wird: "Kein giftiges Angelblei mehr in saarländischen Gewässern" lautet daher das Motto einer Initiative, die das Saar-Umweltministerium, gemeinsam mit dem Fischereiverband Saar und dem NABU Saarland, initiiert hat.

 

Eine freiwillige Selbstverpflichtung zum bleifreien Angeln: "Wir wollen alle Angler ermutigen, mit dem weitgehenden Verzicht auf den Einsatz bleihaltiger Angelgewichte einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Zustandes unserer Flüsse und Seen zu leisten“, so Umwelt-Staatssekretär Klaus Borger anlässlich der Unterzeichnung.

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Ein Schritt, auch für andere Regionen? Denn: Jedes Jahr gelangen über 600 Tonnen Angelblei (!) in deutsche Gewässer. Durch Abrieb, Korrosion und direkte Aufnahme reichert sich das giftige Schwermetall dann in der Flora und Fauna der Gewässer an und schädigt  nicht nur das Ökosystem, sondern auch den Menschen als letztes Glied der Nahrungskette: "Gemeinsam haben wir das Ziel, dass in Zukunft durch den weitgehenden Verzicht auf Blei Fischnutzung und Umweltschutz Hand in Hand gehen“, so die Erklärung, unter die neben Borger auch der Präsident des Fischereiverbandes, Werner Becker, und der NABU-Landesvorsitzende, Ulrich Heintz, ihre Unterschriften setzten.