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Mehr Schutz für die Meere!

Lexikon

WWF

Rund 71 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Der Grund, warum die ersten Astronauten, die aus dem All zurückkehrten, unsere Erde den "Blauen Planeten" genannt haben. Doch trotz ihrer Größe sind unsere Ozeane ein hoch-sensibles Ökosystem, dem Überfischung, die Einleitung von Schadstoffen und Plastikmüll, aber auch eine zunehmende Erwärmung, immer stärker zusetzen. Eine gute Nachricht also, dass der Meeresgrund des Nordostatlantiks nun mehr Schutz erhält.

Auch die Naturschutzorganisation WWF lobte daher die Entscheidung der portugiesischen Regierung, vier Meeresschutzgebiete auf dem erweiterten Kontinentalschelf der Azoren und Portugals einzurichten: "Ein Meilenstein für die Erhaltung der Ozeane!"

Die vier Gebiete - der südliche Teil des Mittelatlantischen Rückens, Altair Seeberg, Antialtair Seeberg und Josephine Bank -, umfassen insgesamt eine Fläche von 120.000 Quadratkilometern. Sie gelten als "Hort" biologischer Vielfalt und beheimaten zahlreiche Arten und Lebensgemeinschaften - darunter Kaltwasserkorallenriffe, Tiefseefische, Schwamm- und Korallengärten sowie Haie und Rochen.

Weltkarte

Bild: Wikipedia / gemeinfrei

Im Zuge der Ausweisung als Schutzgebiet, unterbindet Portugal - neben der Fischerei mit Bodenschleppnetzen -, auch die Förderung von mineralischen Bodenschätzen, die am Meeresgrund lagern!

Höchst beunruhigend wirkt dagegen eine andere Nachricht, die uns just während der Osterfeiertage erreicht hat: Dem Great Barrier Reef (1770 von James Cook entdeckt), dem beeindruckenden UNESCO-Weltnaturerbe vor den Küsten Australiens, droht eine Ölpest.